Fortbildungen

Im Allgemeinen beginnen die Ehrenamtlichen ihren Dienst nach einer sorgfältigen Einführung durch das Leitungsteam der Gruppe und durch die Begleitung erfahrener Grüner Damen und Herren. Vielerorts finden spezielle Einführungsseminare statt, die in die Ehrenamtlichkeit einführen, Sinn und Zweck des eKH-Netzwerkes erläutern und auf Gesprächssituationen vorbereiten. In dieser sogenannten Basisfortbildung werden rund 20-25 grüne Damen und Herren einer Region, die neu in ihrem Amt sind, gemeinsam fortgebildet.
Alle Mitglieder einer eKH-Gruppe treffen sich in regelmäßigen Abständen zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Zu diesen Treffen, die meist in den Einrichtungen stattfinden, sollten gelegentlich auch Hauptamtliche aus dem Haus eingeladen werden, die über ihr Fachgebiet referieren und den ehrenamtlich Mitarbeitenden auf diesem Wege Hintergrundwissen vermitteln.
Die eKH führt jährlich verschiedene Seminare und Tagungen auf Bundes- und Regionalebene für ihre Mitglieder durch. Sie wird darin häufig unterstützt durch das Diakonische Werk, sei es durch die zur Verfügung Stellung von Räumlichkeiten oder referierenden Experten.
Bei einer speziell für Einsatzleitungen angebotenen Fortbildung „Mentor/in im Ehrenamt“ sind das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) und der Generali Zukunftsfonds (GZF) die Förderpartner. Diese neukonzipierte Fortbildung soll das Wissen der Ehrenamtlichen an die steigenden Herausforderungen im Pflegesektor anpassen und dabei den Gruppenleitungen Wissen über Teambildung, Konfliktmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit vermitteln. (http://www.engagiert-in-nrw.de/aktuelles/meldungen/141127_gruene_damen_nrw/index.php - Weitere Infos siehe unten)
Mit Ihrer Förderung ermöglichen das BMFSFJ und der GZF der eKH die bundesweite Einführung verbindlicher und einheitlicher Qualifizierungs-Standards. Das Echo der Teilnehmerinnen war entsprechend positiv: "Wir wissen nun, dass sich die Ausbildung für uns alle gelohnt hat – egal mit welchen Hintergründen wir gestartet sind. ...Noch nie zuvor hatten wir eine Fortbildung, bei der wir uns so schnell als vertrauensvolles Team zusammen gefunden haben. ...Wir gehen fortan selbstbewusster, positiver und kompetenter in unsere Gruppen und Einrichtungen."

Die Erfahrung zeigt, dass jede Teilnahme an einer auf die ehrenamtliche Tätigkeit bezogenen Fortbildung einen persönlichen Nutzen für die Mitarbeitenden bringt: mehr Sicherheit für die Besuche am Krankenbett und im Altenheim, Stärkung des Selbstbewusstseins, leichterer Umgang mit den Hauptamtlichen, Hintergrundwissen zu medizinischen Themen wie Demenz. Deshalb muss eine regelmäßige Teilnahme an Seminaren und Tagungen für Grüne Damen und Herren selbstverständlich sein. Für die Teilnahme kann auf Wunsch selbstverständlich eine Bestätigung ausgestellt werden.

Ziele und Themen der Qualifizierung "Mentor/in im Ehrenamt"

Die Tätigkeit, eine relativ große Zahl von krankenhaus- externen Personen zu koordinieren und diese auf die geregelten Arbeitsabläufe sowohl in den Einrichtungen als auch in der eigenen Institution abzustimmen, erfordert einen großen Aufwand an Planung, Organisation und Kommunikation innerhalb der Grünen Damen und Herren. Mit der Weiterbildung zum Mentor bzw. Mentorin im Ehrenamt erwerben die teilnehmenden Einsatzleitungen Kompetenzen für Leitungsaufgaben und weiten damit ihre schon vorhandenen Fähigkeiten in der Ausübung ihrer bisherigen ehrenamtlichen Tätigkeit aus.

Die folgende Aufzählung beschreibt den Aufgabenbereich einer Einsatzleitung:

  • Förderung und Vernetzung ehrenamtlicher Arbeit,
  • Beratung und Unterstützung des Bundesverbandes,
  • Gestaltung von Veranstaltungen,
  • Personalmanagement
  • Entwicklung und Umsetzung von Einführungs- und Fortbildungsveranstaltungen oder Supervision,
  • Anwerbung und Auswahl von neuen, ehrenamtlichen Personen
  • Entwicklung von Arbeitshilfen für die Tätigkeit der Ehrenamtlichen,
  • Initiierung und Begleitung von Qualitätssicherungsmaßnahmen,


Entsprechend diesen Anforderungen sind folgende Themen der Weiterbildung entwickelt worden:

  • Leiten, Führen und Management
  • Teamentwicklung,
  • Gesprächstechniken und Moderation,
  • Personalmanagement und Arbeitsorganisation,
  • Spendenakquisition,
  • Vortrags und Präsentation,
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.


Umfang der Qualifizierung


60 Stunden verteilt auf fünf Böcke à 2 Tage über sechs Monate.
Beispiel-Termine für eine Gruppe in Berlin/Brandenburg:
28. / 29. Januar,
25. / 26. Februar,
29. / 30. April ,
20. / 21. Mai ,
24. / 25. und voraussichtlich 26. Juni (vormittags) für Zertifikat-Übergabe.

Für weitere Informationen lesen Sie die Dokumentation der ersten Pilotklasse.

Altenzentrum Burscheid
Augustenstift zu Schwerin
Bethesda Krankenhaus Bergedorf
Capio Mathilden Hospital
DGD Kliniken
Diakonieklinikum Rotenburg
Evang. Diakoniewerk Schwäbisch Hall
Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer
Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum
Elisabeth Klinikum
Ev. Altencentrum Solingen
Evangelisches Klinikum Bethel
Ev. Krankenhaus Bergisch Gladbach
EVK Lippstadt
Fachklinik 360grad
Florence-Nightingale-Krankenhaus
Frankfurter Diakonie Kliniken
Helios Kliniken Schwerin
Bank für Kirche und Diakonie
Herzogin Elisabeth Hospital
imland
Kaiser-Karl Klinik
Klinik Barmbek
Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim
Klinik Dr. Guth
Klinikum Braunschweig
Klinikum Osnabrück
Klinikum Stuttgart
Krankenhaus Plettenberg
Krankenhaus Rummelsberg
Krankenhaus Waltershausen-Friedrichroda
Kreiskrankenhaus Grünstadt
Leopoldina
Lubinus Clinicum
Lukaskrankenhaus Neuss
Marienkrankenhaus Hamburg
Euregio Klinik
Neckar-Odenwald-Kliniken
Oberhavel Kliniken
Orthoklinik Hessisch Lichtenau
Robert-Bosch-Krankenhaus
Robert-Bosch-Klinik-Schillerhöhe
Sana Klinik Bethesda Stuttgart
Städtisches Klinikum Solingen
Stiftung Hospital zum Heiligen Geist
Thüringer Ehrenamtsstiftung
ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe
Westmecklenburg Klinikum Helene von Bülow
Zentralklinikum Suhl
Zollernalb Klinikum
Klinik Hamburg Altona
Glücksspirale
Fachklinik Bad Pyrmont
Fachklinikum Asklepios Brandenburg
Universitätsklinikum Bergmannsheil
Agaplesion Bathildiskrankenhaus
Trägerverein Lichtenau
Seniorenzentrum Pfostenwäldle
Evangelische Altenhilfe Mühlheim a. d. Ruhr
Salvea Reha Gelsenkirchen
Sana Klinikum Hameln-Pyrmont
Krankenhaus Marienstift Braunschweig
Senioren- und Pflegezentrum Bethanien
Bürgerhospital Frankfurt a. Main
FÖRDERMÖGLICHKEITEN