Gründungsgeschichte

Brigitte Schröder

Brigitte Schröder, Gründerin der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe, wurde 1917 in Breslau geboren. 1941 heiratete sie Dr. Gerhard Schröder, den späteren Innen-, Außen- und Verteidigungsminister. 1949 wurde Brigitte Schröder Mitglied im Düsseldorfer Stadtrat. Nach ihrem Umzug nach Bonn, gründete sie hier 1962 den Frauen- und Familiendienst des Auswärtigen Amtes.

1969 entstand ihr größtes Lebenswerk: die eKH. Angeregt durch den ehrenamtlichen Dienst des „Volunteer Service“, den sie auf einer USA-Reise kennenlernte, gründete sie die Evangelische Krankenhaus-Hilfe, deren Mitarbeitende wegen ihrer grünen Kittel von den Patienten dann „Grüne Damen“ genannt wurden. Mit Weitsicht, Durchsetzungsvermögen und hohem persönlichen Einsatz widmete sie sich deren Aufbau.

1976 schlossen sich bestehende Gruppen zur Arbeitsgemeinschaft Evangelische Krankenhaus-Hilfe zusammen, die 2004 in einen eingetragenen gemeinnützigen Verein (eKH e.V.) überführt wurde.

1996 legte Brigitte Schröder die Leitung in die Hände von Gabriele Trull. Brigitte Schröder verstarb am 27. Oktober 2000 nach einem erfüllten Leben. Teile ihres Nachlasses gingen als Stiftungskapital in die Brigitte Schröder - Stiftung, ein.

Gabriele Trull

Gabriele Trull nutzte ihre 17 Jahre als Vorstandsvorsitzende, um die eKH den sich mit der Zeit ergebenden Veränderungen in Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen anzupassen. Sie entwickelte mit ihren jeweiligen Vorstandskolleginnen neue Konzepte für die Arbeit der Ehrenamtlichen, konnte in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in den Einrichtungen die Rahmenbedingungen für Grüne Damen und Herren verbessern und in verstärkter Form Qualifizierungs-Maßnahmen für die Mitarbeitenden initiieren. (Diese wurden und werden mit eigenen Mitteln oder in Kooperation mit den regionalen Diakonischen Werken und anderen Institutionen durchgeführt.)

Innerhalb der Organisation konnte das Netzwerk eKH durch intensive persönliche Kontaktpflege und unter Einbindung heutiger Kommunikationsmöglichkeiten weiter ausgebaut und stabilisiert werden. In der öffentlichen Wahrnehmung sind die Grünen Damen und Herren heute ein fester Bestandteil im Gesundheitswesen, werden Wert geschätzt und erhalten vielfältige Unterstützung zur Ausübung ihres Ehrenamtes. 

Käte Ross

Im Oktober 2013 wurde Käte Roos zur neuen Vorsitzenden der Evangelischen Krankenhaus-Hilfe e.V. ernannt. Käte Roos möchte ihr Hauptaugenmerk auf die Weiterentwicklung der Organisationsstruktur richten und die Fortbildungsangebote der eKH an die Bedürfnisse der Ehrenamtlichen weiter anpassen. 

FÖRDERMÖGLICHKEITEN