Berichte von Mitarbeitenden
„Mir geht es gut, ich habe eine gesunde Familie, darüber bin ich glücklich. Ich vergesse jedoch an keinem Tag, das als nicht selbstverständlich zu betrachten, sondern bin Gott dankbar dafür und möchte etwas davon an unsere Patienten im EKH weitergeben.“
Ellen Schwart
„Es erfüllt mich immer wieder mit dankbarem Staunen, wenn „wildfremde“ Menschen mir spontan ihr Vertrauen schenken.. ..Dabei habe ich doch nichts anderes einzubringen, als mein schlicht natürliches Selbst.“
Marlies Gräfin von Münster
„Zeit – unser höchstes Gut – das wir in unsere Arbeit einbringen. Um sie beneiden uns gerade Schwestern und Pfleger. „Zeit schenken Sie mir?“ „Sie haben Zeit?“, das sind Worte, die uns immer wieder erstaunt gesagt werden.“
Christa Weinzierl
„Eigentlich wollte ich sagen, was es mir bedeutet eine grüne Dame zu sein. Froh macht es mich und zufrieden. Es bereichert mich, weil ich mehr zurückbekomme, als ich gebe. Es macht mir das „alt oder älter“ werden leicht, weil ich gebraucht werde. Gefühle bekommen keine Runzeln, und so hoffe ich, noch lange im Krankenhausdienst etwas geben zu können.“
Edith von Stryk
„Die Erfahrungen im Umgang mit alten Menschen machen mir Mut, wenn ich manchmal voll Sorge an mein eigenes Alter denke. Es sind diese Begegnungen, die mich – über das uns alle bewegende Motiv, helfen zu wollen, hinaus – und immer motivieren, weiter zu machen.“
Friederike Golzem
Aus: 30 Jahre EVANGELISCHE KRANKENHAUS-HILFE, Wir und andere über uns, Bonn 1999

